Spende sichert schnelle Hilfe

28.04.2021 Sparkasse Arnsberg-Sundern unterstützt First Responder Hellefeld mit einer Spende in Höhe von 2.000 Euro

 

„First Responder“ sind ein wichtiges Element in der Rettungskette bei Notfällen. Der englische Ausdruck wird meist mit „Ersthelfer“ oder „Helfer vor Ort“ übersetzt: Sie sind nach einem Notruf als erste vor Ort, sichern eine Unfallstelle, leisten erste medizinische Maßnahmen ein und unterstützen Angehörige, bis der Notarzt kommt.

Damit bei Notfällen die schnelle Hilfe auch wirklich rasch präsent sein kann, ist es wichtig, dass das Netz an First Respondern möglichst dicht gespannt ist – auch im ländlichen Raum. Wie zum Beispiel östlich von Sundern, wo es im kleinen Dörfchen Hellefeld eine First-Responder-Station gibt.
Jährlich werden die Hellefelder Ersthelfer, die allesamt ehrenamtlich arbeiten, zu etwa 20 Einsätzen gerufen: Zu Verkehrsunfällen, aber auch zu Akuterkrankungen wie etwa Atemnot, Lungen- oder Herzproblemen. Innerhalb von durchschnittlich vier Minuten können die Ersthelfer bei einer Alarmierung vor Ort sein, und das in einem durchaus weitläufigen Einsatzgebiet, das neben dem Stammsitz auch die Dörfer Altenhellefeld, Herblinghausen und Linnepe gehören.

Die Station wurde vor über zehn Jahren gegründet und zunächst von einem unabhängigen Trägerverein betrieben. 2019 stieg der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) als Betreiber ein, was ein paar Quantensprünge in Sachen Organisation und Infrastruktur ermöglichte, wie beispielsweise der Bau einer eigenen Garage mit Mannschaftsräumen und die Umstellung auf Digitalfunk. Die Zahl der ehrenamtlichen Ersthelferinnen und Ersthelfer ist mittlerweile auf über 20 angestiegen.

Diese wichtige Einrichtung wird auch von der Sparkasse Arnsberg-Sundern unterstützt. Sie stellt den First Respondern eine Spende in Höhe von 2.000 Euro zur Verfügung. Durch die Spendenmittel sind annähernd sämtliche Ausgaben für das Jahr 2021 gesichert. „Wir werden ein Teil des Betrages dazu nutzen, um unsere medizinische Grundausstattung zu erweitern und zu ersetzen“, erklärt Manfred Schäfer, Leiter der Dienststelle Hellefeld, der die Spende mit Kassiererin Melanie Hermanns (links) in Empfang nahm. „Dazu gehört auch, dass gerade in diesen Corona-Zeiten die Eigensicherung volle Priorität hat.“

Auch die Straßenabsicherung bei Verkehrsunfällen wird erweitert. Bei einigen Einsätzen im Straßenbereich wurden die Absperrmaterialien der Ersthelfer durch ungeduldige Autofahrer so stark beschädigt, dass eine weitere Verwendung nicht mehr möglich war und nun ersetz werden müssen. Da kommt die Spende der Sparkasse wie gerufen, da den First Respondern coronabedingt anderweitige Einnahmequellen weggebrochen sind.

„Mit unserer Spende tragen wir dazu bei, dass die First Responder auch in diesen schwierigen Zeiten ihrem Auftrag, der sofortigen Hilfe bei allen Notfällen, gerecht werden können“, ergänzt Matthias Brägas, Pressesprecher der Sparkasse.

Mehr Information:
ASB Sundern

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