Orte des Gedenkens und der Begegnung

05.02.2020 Sparkasse Mitten im Sauerland spendet 10.000 Euro für die Instandhaltung von Friedhofskapellen

 

Friedhöfe sind Orte des Gedenkens und der Trauer, aber häufig auch wertvolle Ruheoasen, Grünanlagen und Orte der Begegnung. Meist sind sie auf eine besondere Weise mit der Geschichte ihres Standortes verknüpft: Sie gehören oft zu den ältesten kontinuierlich genutzten Plätzen einer Ortschaft und dokumentieren, manchmal sogar über Generationen hinweg, wichtige Kapitel der Siedlungs- und Familiengeschichte. Oder sie liegen an einer besonders markanten, weithin sichtbaren Stelle und prägen mit Kapellen, Mauern und Bäumen das Ortsbild mit. Nicht selten beherbergen sie auch bemerkenswerte Kleinode aus Kunst und Kunsthandwerk, wie zum Beispiel die Friedhofskapelle in Schmallenberg-Oberkirchen (Foto), die mit Glasfenstern von Jupp Gesing ausgestattet ist.

Die Pflege von Friedhofsanlagen und -einrichtungen leistet also auch einen wichtigen Beitrag dazu, vor Ort eine Kultur der Erinnerung, des Traditions- und Geschichtsbewusstseins zu stärken. Die Sparkasse Mitten im Sauerland, die im vergangenen Jahr aus der Fusion der Sparkassen in Meschede, Schmallenberg und Finnentrop entstand, hat nun mit einer besonderen Spendenaktion die ehrenamtliche Arbeit gewürdigt, die von Kirchengemeinden und Vereinen in die Pflege von Friedhöfen und Friedhofsgebäuden investiert wird. Mit einer Spendensumme von 10.000 Euro unterstützt sie die Instandhaltung von Friedhofskapellen und Leichenhallen in der Region Schmallenberg.

Über eine Spende in Höhe von jeweils 500 Euro durften sich die Katholischen Kirchengemeinden St. Cyriakus (Berghausen), St. Cosmas und Damian (Bödefeld), St. Hubertus (Dorlar), St.Georg (Bad Fredeburg), St. Lambertus (Kirchrarbach), St. Gertrud (Oberkirchen), St. Joseph (Obersorpe), St. Blasius (Westfeld), St. Peter und Paul (Wormbach) und die evangelische Kirchengemeinde Gleidorf freuen. Für die Friedhofskapellenvereine Bracht e.V., Fleckenberg e.V., Grafschaft e.V., Holthausen-Huxel e.V. sowie die St. Sebastian Bruderschaft e.V. Niedersorpe gab es jeweils einen Scheck über 1.000 Euro.

In seinem Grußwort betonte Peter Vogt, Vorstandsmitglied der Sparkasse Mitten im Sauerland: „Es gibt viele verschiedene Arten zu trauern, Abschied zu nehmen und nahe stehende Menschen, oder auch ganz fremde, zu bestatten. Zu den Orten der Erinnerung und der Begegnung zählen für uns hier auf den Dörfern auch außerhalb der Kirche die Friedhofskapellen.“

Die Zeichen der Vergänglichkeit gehen auch an den Friedhofsgebäuden spurlos vorüber: An Kapellen und Leichenhallen müssen regelmäßig Reparaturen vorgenommen werden: Sei es, dass bei einem Sturm Ziegel vom Dach flogen, sei es, dass die Farbe an den Innenwänden anfängt abzublättern. Die Bauunterhaltung ist Aufgabe der Kirchengemeinden und immer häufiger auch von gemeinnützigen Friedhofskapellenvereinen. „Und an dieser Stelle unterstützen wir das bürgerschaftliche Engagement der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer vor Ort“, so Peter Vogt.

Für Bernhard Halbe, Bürgermeister der Stadt Schmallenberg und Vorsitzender des Verwaltungsrates der Sparkasse Mitte im Sauerland ist wichtig, dass auch nach der Fusion die zahlreichen Projekte und Initiativen vor Ort und in der Region mit finanzieller Unterstützung der Sparkasse gefördert werden können. „Unsere Sparkasse ist und bleibt regional verwurzelt. Davon profitieren alle Bürgerinnen und Bürger“, erläuterte Bernhard Halbe.

Mehr Information:Sparkasse Mitten im Sauerland

Bildquelle: Stefan Didam, Schmallenberg, CC BY 3.0

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